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Geschrieben von Bernd Röver am 14.11.2010 18:42 (342 x gelesen)

Noch wird ja gesagt, der Bau der 100 Kilometer A39 würde ca. 628 Millionen Euro kosten.

Nicht dass das nicht schon viel zu viel Geld für eine solche Nonsens-Autobahn wäre.

Es hat zudem den Anschein. als wäre diese Zahl ein freche Lüge in das Gesicht der Bürger.

Dieser Tage wird in der Nähe Göttingen ein Teilstück der A7 wieder für den
Verkehr freigegeben. 11 km wurden dort von 4 auf 6 Spuren erweitert.
Kosten: ca. 80 Millionen Euro.
Quelle:

NDR-Webseite

Also zum Mitschreiben: Das Erweitern einer vorhandenen Autobahn soll pro km 7.3 Millionen kosten.
Das komplette Neuanlegen einer Autobahn kostet aber nur 6, 3 Millionen?

Da fühlt man sich tatsächlich in seiner Intelligenz beleidigt.


Geschrieben von Bernd Röver am 01.04.2009 18:55 (834 x gelesen)

Zur geplanten Verschiebung der A39 Trasse druckte die Landeszeitung freundlicherweise am 1.4. 2009 den folgenden Leserbrief ab:




Geschrieben von Bernd Röver am 20.03.2009 19:37 (937 x gelesen)

Aus der Landeszeitung vom 19.3.2009


Geschrieben von Bernd Röver am 06.01.2009 10:01 (748 x gelesen)


Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Pressemitteilung vom 6.1.2009

Umweltministerium erwägt B 4-Ausbau statt A 39

Der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die geplante A 39 hat die laufenden Biotopkartierungs- und Vermessungsarbeiten der Straßenbaubehörde als „zigmillionenteure Planungen für die Schublade“ charakterisiert und in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des Umweltministeriums im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens hingewiesen. Minister Gabriel hatte im Rahmen seiner Zuständigkeit für den „besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag“ („Ökosternchen“) bei der A 39 gegenüber dem Verkehrsministerium zwar grundsätzlich dem Linienbestimmungs-Verfahren zugestimmt, aber angesichts der noch nicht abgearbeiteten „umwelt- und naturschutzfachlichen Konflikte“ eine „Modifikation der Trassenführung oder Vorkehrungen zur Vermeidung“ eingefordert.
Insbesondere angesichts der „erheblichen Beeinträchtigung des FFH-Gebiets Ilmenau mit Nebenbächen“ bleibe für das Umweltministerium offen, „ob andere ernst zu nehmende und weniger beeinträchtigende Alternativen wie z.B. der Ausbau der B 4 zu würdigen“ seien.

Bei der Bewertung der Zerschneidungs- und Barrierewirkungen seien bisher nicht berücksichtigt, falsch bewertet oder missachtet worden: das Grüne Band entlang der ehemaligen Grenze, gesamtstaatlich repräsentative Großprojekte des Bundes, Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundes, Metropolnetz Hamburg (Vernetzung von Ausbreitungsachsen für den Fischotter), Karte Lebensraumkorridore für Mensch und Natur, Karte Lebensraumnetzwerke und Wiedervernetzungskonzept der Wildkatze. Die Umweltverträglichkeitsuntersuchung befasse sich vor allem mit der Vermeidung von Rechtsfolgen und weniger mit der Feststellung von Beeinträchtigungen wichtiger Funktions- und Verbundzusammenhänge in der Landschaft.

Auch die Vorprüfungen der 16 Naturschutz-FFH-Gebiete, die bereits jetzt in zehn Fällen mögliche Beeinträchtigungen konstatierten, entsprechen laut Umweltministerium nicht dem aktuellen Stand der Rechtsprechung mit ihren verschärften Bewertungsmaßstäben sowie dem Stand von Wissenschaft und Praxis. Charakteristische Lebensraumtypen und charakteristische Tierarten seien nicht abgedeckt, ebenso die Lärm-, Schadstoff- und Licht-Immissionen auf FFH-Gebiete und die generellen Wirkungen auf die Gebiete außerhalb des bisher gewählten 50-Meter-Abstands, z.B. auf Fortpflanzungs- und Ruhestätten von besonders und streng geschützten Arten wie z.B. Zugvögeln.

Die vom Umweltministerium aufgestellten Forderungen nach Grünbrücken, Wilddurchlässe, Fließgewässerquerungen, Amphibiendurchlässe, Überflughilfen für Fledermäuse und Aufständerungen für A 39 und B 190n führen nach Einschätzung von Annette Niemann als Sprecherin der A39-Gegner zu einer weiteren Kostensteigerung zusätzlich zur Baupreisexplosion und somit zu einer weiteren Verringerung des ohnehin schon „einmalig schlechten Nutzen-Kosten-Verhältnisses“ der A 39.


Verantwortlich und Ansprechpartner als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39: Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel



Geschrieben von Guido Ostermann am 16.10.2008 11:22 (698 x gelesen)

Generalanzeiger Uelzen vom 12.10.2008


Kommentar „Nebenbei bemerkt“:

Wirtschaftswunder in Uelzen?

So ganz wirklich scheinen viele Bürger im Landkreis immer noch nicht an den Bau der A 39 glauben zu wollen. Die kann sowieso keiner bezahlen – so die leise Hoffnung, dass daran der Plan scheitert. Doch vergangenen Freitag wurde es erschreckend konkret: Die Teilabschnitte stehen fest, Pläne sind fertig – Details sollen bereits im November dieses Jahres vorliegen. Und man hört auch so manches munkeln – dass bereits nach Kiesvorhaben – direkt vor der Haustür - gefahndet wird...

Im Grunde ist eine Autobahn nicht unbedingt etwas, wovor man Angst haben müsste. Im Gegenteil: Nach wenigen Kilometern „schmeißt“ man sich auf die Schnellstraße und gibt Gas! Da würde es sich sogar lohnen, ein neues Auto anzuschaffen , das mehr PS unter der Motorhaube hat – schließlich hätte man jetzt die Gelegenheit, die Höchstgeschwindigkeit auch mal ausreizen. So schlecht finden generell die Bürger eine schnelle Anbindung nicht – wäre da nicht diese wesentliche Kleinigkeit: Vor der Haustür mag niemand eine Autobahn haben.

Aber ob eine A 39 tatsächlich ein „Wirtschaftswunder Landkreis Uelzen“ mit sich bringt, darf weiterhin bezweifelt werden. Und die Gegner kritisieren vieles nicht nur, um etwas kritisieren zu können. Es gibt viele Punkte, bei denen eigentlich selbst Befürworter mit dem Kopf nicken müssten. Und was richtig ernüchternd ist: Was könnte man mit allen diesen Millionen anfangen? Wieviele Rentner und Familien könnte man damit glücklich machen? Wie viele Kinder- und Jugendeinrichtungen könnten entstehen? Aber Bund und Land haben ja dafür kein Geld – und wer keines hat, kann eigentlich auch keines ausgeben – egal wofür... nde


Geschrieben von Guido Ostermann am 16.10.2008 09:46 (658 x gelesen)

Der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die geplante A 39 begrüßt das öffentliche Eingeständnis des für Raumordnung zuständigen niedersächsischen Staatssekretärs Ripke, wonach der Bau dieser heftig umstrittenen Autobahn auf immer größere Finanz- und Akzeptanz-Probleme stößt. Ripke hatte bei einem Treffen mit 14 hauptamtlichen Bürgermeistern in Gifhorn zugegeben, dass der Bundesverkehrswegeplan unterfinanziert sei, dass der Bund „genau hinschaue, welche Projekte in der jeweiligen Region unumstritten seien“ und dass „akzeptierte Projekte im allgemeinen zuerst gebaut“ würden (Zitate nach Isenhagener Kreisblatt vom 14.10.2008). In diesem Zusammenhang hatte Ripke den Bund wegen der bisherigen „Verzögerung der Bekanntgabe der Linienführung“ kritisiert, die nach mehreren Verschiebungen für den Herbst vorgesehen gewesen sei und nun bis spätestens Weihnachten vorliegen solle.

Dachverbandssprecherin Annette Niemann bedankte sich bei Ripke für das indirekte Kompliment an die kritischen Bürger der Region und für die bisherige Arbeit der Bürgerinitiativen gegen dieses unsinnige und regionsschädliche Projekt. Dessen ohnehin geringe Akzeptanz in der Bevölkerung weiter sinke weiter, im Schutz- und Klagefonds seien bereits Hunderte von Grundeigentümern, Landwirten, Gemeinden und Verbänden organisiert. „Herr Ripke zeigt sich schlecht informiert, wenn er nur von 160 Einwendungen der Träger öffentlicher Belange spricht“, so Annette Niemann, „es handelt sich um insgesamt 15.000 Einwendungen!“

Frau Niemann wertete Ripkes Vorwürfe an das Bundesverkehrsministerium als Ablenkung von der Tatsache, dass das Land Niedersachsen selbst längst die Hintanstellung der A 39 gegenüber der vermutlich ebenso unsinnigen Küstenautobahn A 22 beschlossen habe und nun den „schwarzen Peter“ für die Nichtfinanzierung anderen zuschieben wolle. Diesem Zweck diene auch das unseriöse Angebot Ripkes, das Land könne „womöglich als Kompensation“ eine Autobahn-Abfahrt bei Ehra-Lessien finanzieren.

Die A-39-Gegner forderten Ripke und die Landesregierung auf, endlich den „Eier- und Schleiertanz“ in Sachen A 39 aufzugeben, die Nichtrealisierbarkeit dieses Projekts zuzugeben, die A 39 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und so den Weg frei zu machen für die von der A 39 verdrängten und blockierten regionaldienlichen Verkehrsprojekte.

14.10.2008


Verantwortlich und Ansprechpartner als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39: Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel , Telefon : 05823-1094, Handy: 0151 - 11 20 16 34, Fax: 05823-1508
Mail: eckehard.niemann@freenet.de Weitere Informationen : www.keine-a39.de


Geschrieben von Guido Ostermann am 16.10.2008 09:43 (695 x gelesen)

Der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die geplante A 39 hat Uelzens Bürgermeister Otto Lukat nach dessen Äußerungen in der AZ Uelzen aufgefordert, das „Reich der Autobahngläubigkeit“ zu verlassen und sich stattdessen verantwortungsvoll um die regional dringend anstehenden Verkehrsprojekte zu kümmern:

Die seit Jahren für das Jahr 2008 angekündigte „Zwei-plus-Eins“-Neumarkierung der B 4 , so Dachverbandssprecherin Annette Niemann, werde von A-39-Planern und –befürwortern ganz offenbar hinausgeschoben, damit diese naheliegende Verkehrslösung nicht der „A-39-Propaganda“ das Wasser abgrabe.

Allein schon eine solche Maßnahme, verbunden wirkungsvolleren Durchfahrt-Kontrollen und mit dem parallelen Ausbau des Schienen- und Nahverkehrs, diene dem Kreis Uelzen ungleich mehr als das „dogmatisch-rechthaberische Träumen“ von einer unfinanzierbaren A 39, die vom Land ohnehin auf den „Sankt-Nimmerleinstag“ verschoben sei. Lukat solle auch sein „abgedroschenes Argument“, Autobahnen brächten Arbeitsplätze, endlich den Tatsachen aussetzen:

Zahlreiche Studien zu den Autobahnbauten der letzten Jahrzehnte zeigten ohne Ausnahme, dass Autobahnen längst keinerlei wirtschaftliche Effekte mehr brächten, schon gar nicht „Ex-Kanzler Schröders Wahlkampf-Autobahn mit ihrem kläglichen Nutzen-Kosten-Verhältnis“.

Die Frage dränge sich auf, ob Lukat und einige Kreis-Politiker das Thema A 39 so sehr bräuchten, um von ihren nicht gemachten Hausaufgaben in Sachen Stadtwerke, Wochenmarkt, Innenstadt-Konzept, HVV-Anschluss, Schulentwicklung und Wirtschaftsförderung abzulenken.

Frau Niemann begrüßte stattdessen das öffentliche Eingeständnis des für Raumordnung zuständigen niedersächsischen Staatssekretärs Ripke, wonach der Bau dieser heftig umstrittenen Autobahn auf immer größere Finanz- und Akzeptanz-Probleme stößt. Ripke hatte bei einem Treffen mit 14 hauptamtlichen Bürgermeistern in Gifhorn zugegeben, dass der Bundesverkehrswegeplan unterfinanziert sei, dass der Bund „genau hinschaue, welche Projekte in der jeweiligen Region unumstritten seien“ und dass „akzeptierte Projekte im allgemeinen zuerst gebaut“ würden (Zitate nach Isenhagener Kreisblatt vom 14.10.2008). In diesem Zusammenhang hatte Ripke den Bund wegen der bisherigen „Verzögerung der Bekanntgabe der Linienführung“ kritisiert, die nach mehreren Verschiebungen für den Herbst vorgesehen gewesen sei und nun bis spätestens Weihnachten vorliegen solle.

Dachverbandssprecherin Annette Niemann bedankte sich bei Ripke für das indirekte Kompliment an die kritischen Bürger der Region und für die bisherige Arbeit der Bürgerinitiativen gegen dieses unsinnige und regionsschädliche Projekt. Dessen ohnehin geringe Akzeptanz in der Bevölkerung weiter sinke weiter, im Schutz- und Klagefonds seien bereits Hunderte von Grundeigentümern, Landwirten, Gemeinden und Verbänden organisiert. „Herr Ripke zeigt sich schlecht informiert, wenn er nur von 160 Einwendungen der Träger öffentlicher Belange spricht“, so Annette Niemann, „es handelt sich um insgesamt 15.000 Einwendungen!“

Frau Niemann wertete Ripkes Vorwürfe an das Bundesverkehrsministerium als Ablenkung von der Tatsache, dass das Land Niedersachsen selbst längst die Hintanstellung der A 39 gegenüber der vermutlich ebenso unsinnigen Küstenautobahn A 22 beschlossen habe und nun den „schwarzen Peter“ für die Nichtfinanzierung anderen zuschieben wolle. Diesem Zweck diene auch das unseriöse Angebot Ripkes, das Land könne „womöglich als Kompensation“ eine Autobahn-Abfahrt bei Ehra-Lessien finanzieren.

Die A-39-Gegner forderten Ripke und die Landesregierung auf, endlich den „Eier- und Schleiertanz“ in Sachen A 39 aufzugeben, die Nichtrealisierbarkeit dieses Projekts zuzugeben, die A 39 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und so den Weg frei zu machen für die von der A 39 verdrängten und blockierten regionaldienlichen Verkehrsprojekte.

15.10.2008


Verantwortlich und Ansprechpartner als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39: Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel , Telefon : 05823-1094, Handy: 0151 - 11 20 16 34, Fax: 05823-1508
Mail: eckehard.niemann@freenet.de Weitere Informationen : www.keine-a39.de


Geschrieben von Bernd Röver am 13.09.2008 10:05 (830 x gelesen)

Hallo allerseits!

Diese Seite geht demnächst offline.



Da ich meinen Hoster wechseln möchte, werde ich die Seite umziehen und dabei die Gelegenheit nutzen, Sie aufzufrischen.

Vielleicht wird die Seite aber auch gar nicht mehr gebraucht?

Bitte schreibt mir, ob Ihr die Seite weiter im Netz sehen möchtet und ob Euch Änderungswünsche einfallen.

Einfach eine E-Mail an kontakt@iga-wendischevern.de

Liebe Grüße,

Euer Webmaster

Bernd Röver



Geschrieben von Bernd Röver am 14.05.2008 11:35 (838 x gelesen)

Presseerklärung vom 09.05.2008 A-14-Absturz reißt auch A 39 mit



Die aktuell errechnete Kostensteigerung der geplanten Autobahn A 14 (Schwerin – Magdeburg) um 505 Millionen Euro, von bisher 775 Millionen auf mindestens 1,28 Milliarden Euro, stellt nach Einschätzung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39 auch den Bau der A 39 noch weiter in Frage. „Im sogenannten Hosenträger hat Ex-Kanzler Schröder dazumal die A 14 mit der parallel dazu verlaufenden A 39 verknüpft und mit der Querspange B 190n formal verbunden“, so Dachverbandssprecherin Annette Niemann, „jetzt beschleunigt die Unfinanzierbarkeit der A 14 auch das Ende der ohnehin kaum noch realisierbaren A 39.“ Wenn sich die Kosten der A 14 infolge der Baustoff-Preise und einer neuen Naturschutz-Gesetzgebung fast verdoppeln würden, dann träfe das auch auf die A 39 zu. Deren Nutzen-Kosten-Verhältnis, das ohnehin bei kläglichen 1,87 liege, gerate dann endgültig in den Minusbereich. Bundesverkehrsminister Tiefensee verwies denn auch angesichts der neuerlichen Finanzlücke auf die Bedeutung eines guten Nutzen-Kostenverhältnisses bei der Realisierung ausstehender Projekte.

„Die Durchhalteparolen von Bundesverkehrsminister Tiefensee und seinem sachsen-anhaltinischen Kollegen Dähre klingen recht hohl“, so Frau Niemann, „weil schon die Finanzierung der bisherigen 775 Millionen ungeklärt war.“ Die erhofften, aber noch längst nicht zugesagten 320 Millionen EU-Gelder seien an die absolute Voraussetzung gebunden, dass die A 14 bis spätestens 2015 fertiggestellt werden könnte. Mit der anstehenden Verzögerung würden auch diese EU-Gelder vermutlich wegfallen. Umso mehr sei zu erwarten, dass die ostdeutschen Politiker dann auch die Realisierung der konkurrierenden A 39 noch stärker hinauszögern würden. Und diese stehe bei der niedersächsischen Landesregierung wegen der Bevorzugung der geplanten Küstenautobahn A 22 ja ohnehin schon längst auf dem Abstellgleis. „Der unsinnige Autobahn-Hosenträger aus Schröders Ex-Landtags-Wahlkämpfen rutscht jetzt deutlich sichtbar für jedermann an beiden Seiten ab“, so Annette Niemann, „dieses Nonsens-Projekt muss jetzt dringend aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans heraus, um Platz zu schaffen für alternative, regional sinnvolle Verkehrsprojekte!“



Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 BienenbüttelTelefon: 05823 1094
Mobil: 0151 11201634
Fax: 05823 1508
E-Mail: Eckehard.Niemann@keine-a39.de

Weitere Informationen: www.keine-a39.de und www.lebensberg.de


Geschrieben von Guido Ostermann am 04.04.2008 17:51 (976 x gelesen)

Pressemitteilung vom 04.04.2008 "Keine A39"...

Lobby-unabhängige Prüfung der A 39 gefordert

Der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die geplante A 39 hat sich besorgt über die Mitteilung des Bundesrechnungshofes geäußert, wonach auch im Bundesverkehrsministerium externe Lobbyisten aus der Privatwirtschaft beschäftigt wurden.

In den Gesprächen in Bonn mit den für die Linienbestimmung der A 39 zuständigen Beamten sei man allerdings nur mit Beamten zusammengetroffen, die nicht von der Privatwirtschaft abhängig seien. „Deshalb gehen wir auch weiter davon aus“, so Dachverbandssprecherin Annette Niemann, „dass die von den niedersächsischen Landesbeamten vorgelegten Planungsunterlagen wirklich sachlich und kritisch überprüft und die fehlende Untersuchung von Verkehrs-Alternativen wie dem bedarfsgerechten Ausbau der B 4 als Bundesstraße nachträglich eingefordert wird. “

Die niedersächsischen Planer allerdings hätten den Ministerialbeamten der Bundesministerien für Verkehr und Umwelt bereits vor dem Vorliegen der Raumordnungsunterlagen eine Power-Point-Präsentation vorgeführt, in der offenbar behauptet worden sei, die Nullplus-Variante (Ausbau der B 4 als Bundesstraße) sei bereits ausreichend untersucht worden.

Die Untersuchung dieser naheliegenden Alternative zur A 39 hätten die Planer dagegen stets abgelehnt und sich einseitig nur auf den Bau einer Autobahn fixiert.

Wie sehr manche der staatlichen Lüneburger Planer bereits auf die Autobahn A 39 vor-festgelegt seien, so Frau Niemann, könne man schon aus folgendem Umstand ersehen: Vertreter der Straßenbaubehörde und der Lüneburger Regierungsvertretung seien beim Raumordnungs-Erörterungstermin mit einem Dienstwagen vorgefahren, der mit dem Aufkleber „Pro A 39“ versehen gewesen sei, der von einigen IHK-nahen CDU-Politikern kreiert wurde.

Durch solche einseitigen Vorfestlegungen, die gegebenenfalls mit Fotos belegt werden könnten, gerate die gesamte bisherige Autobahn-Planung ins Zwielicht.

(1.925 Zeichen) 4.4.2008


Verantwortlich und Ansprechpartner als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39: Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel , Telefon : 05823-1094, Handy: 0151 - 11 20 16 34, Fax: 05823-1508
Mail: eckehard.niemann@freenet.de
Weitere Informationen : www.keine-a39.de und www.lebensberg.de


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