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Fakten : Presseerklärung: A-14-Absturz reißt auch A 39 mit
Geschrieben von Bernd Röver am 14.05.2008 11:35 (479 x gelesen)

Presseerklärung vom 09.05.2008 A-14-Absturz reißt auch A 39 mit



Die aktuell errechnete Kostensteigerung der geplanten Autobahn A 14 (Schwerin – Magdeburg) um 505 Millionen Euro, von bisher 775 Millionen auf mindestens 1,28 Milliarden Euro, stellt nach Einschätzung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39 auch den Bau der A 39 noch weiter in Frage. „Im sogenannten Hosenträger hat Ex-Kanzler Schröder dazumal die A 14 mit der parallel dazu verlaufenden A 39 verknüpft und mit der Querspange B 190n formal verbunden“, so Dachverbandssprecherin Annette Niemann, „jetzt beschleunigt die Unfinanzierbarkeit der A 14 auch das Ende der ohnehin kaum noch realisierbaren A 39.“ Wenn sich die Kosten der A 14 infolge der Baustoff-Preise und einer neuen Naturschutz-Gesetzgebung fast verdoppeln würden, dann träfe das auch auf die A 39 zu. Deren Nutzen-Kosten-Verhältnis, das ohnehin bei kläglichen 1,87 liege, gerate dann endgültig in den Minusbereich. Bundesverkehrsminister Tiefensee verwies denn auch angesichts der neuerlichen Finanzlücke auf die Bedeutung eines guten Nutzen-Kostenverhältnisses bei der Realisierung ausstehender Projekte.

„Die Durchhalteparolen von Bundesverkehrsminister Tiefensee und seinem sachsen-anhaltinischen Kollegen Dähre klingen recht hohl“, so Frau Niemann, „weil schon die Finanzierung der bisherigen 775 Millionen ungeklärt war.“ Die erhofften, aber noch längst nicht zugesagten 320 Millionen EU-Gelder seien an die absolute Voraussetzung gebunden, dass die A 14 bis spätestens 2015 fertiggestellt werden könnte. Mit der anstehenden Verzögerung würden auch diese EU-Gelder vermutlich wegfallen. Umso mehr sei zu erwarten, dass die ostdeutschen Politiker dann auch die Realisierung der konkurrierenden A 39 noch stärker hinauszögern würden. Und diese stehe bei der niedersächsischen Landesregierung wegen der Bevorzugung der geplanten Küstenautobahn A 22 ja ohnehin schon längst auf dem Abstellgleis. „Der unsinnige Autobahn-Hosenträger aus Schröders Ex-Landtags-Wahlkämpfen rutscht jetzt deutlich sichtbar für jedermann an beiden Seiten ab“, so Annette Niemann, „dieses Nonsens-Projekt muss jetzt dringend aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans heraus, um Platz zu schaffen für alternative, regional sinnvolle Verkehrsprojekte!“



Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 BienenbüttelTelefon: 05823 1094
Mobil: 0151 11201634
Fax: 05823 1508
E-Mail: Eckehard.Niemann@keine-a39.de

Weitere Informationen: www.keine-a39.de und www.lebensberg.de

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